Die Auszahlphase richtig planen
So nutzt du dein angespartes Vermögen im Ruhestand optimal.
Eigenheim oder Altersvorsorge? Geldanlagen können eine Basis bilden, um sich verschiedene finanzielle Wünsche zu erfüllen. Aber wusstest du, dass es unterschiedliche Möglichkeiten gibt, über welchen Zeitraum du dir das Geld auszahlen lassen kannst? In diesem Fall spricht man von der Auszahlphase.
Es gibt verschiedene Modelle, zum Beispiel die Verrentung. Bei dieser wird die Geldanlage monatlich ausgezahlt um die gesetzliche Rente aufzustocken. Ein Vorteil: Die nicht ausgezahlte Summe kann weiterhin für dich arbeiten, da sie nach wie vor im Kurs steigen kann. Natürlich unterliegt sie auch weiterhin möglichen Schwankungen.
Je nach Einkommenssituation kann es ratsam sein, einen Auszahlplan gemeinsam mit einem Steuerexperten auszuarbeiten, um schneller an das angelegte Geld zu gelangen. Dabei gibt es zu beachten, dass es einen sogenannten Freistellungsauftrag, kurz FSA gibt. Dieser beschreibt einen jährlichen Freibetrag von 1.000 Euro. Allerdings, wenn du im aktuellen Jahr nur 500 Euro ausschöpfst, wird dieser Betrag nicht kumuliert. Im darauffolgenden Jahr beträgt dein FSA also keine 1.500 Euro, sondern wieder 1.000 Euro.
Ebenfalls interessant sind Umschichtungen. Je länger der Anlagehorizont ist, desto besser lassen sich Risiken abfedern, die einem geplanten Anlageziel möglicherweise im Weg stehen. Bei Umschichtungen geht es allerdings nicht um die potenzielle Rendite, sondern darum, seine Schäfchen ins Trockene zu bringen. Welche Möglichkeit am besten zu deiner Situation passt, das hängt vom Portfolio und oft auch von deiner Geduld ab. Um die ideale Lösung zu finden, empfiehlt es sich Kontakt zu deiner Bank aufzunehmen. Wie sieht es bei dir aus? Hast du dein Geld investiert und bereits eine Auszahlphase definiert?